Schön, dass Sie zu mir gefunden haben!
Ich bin Barbara Schwarzl, die schreibende Apothekerin mit unersättlicher Reiselust.

Buchstaben formen sich zu Wörtern und füllen Seiten. Plötzlich werden sie als Figuren einer Geschichte lebendig, werden Ihre Freunde, erweitern Ihr Denken oder verändern sogar Ihr Leben.
Bücher sind mein Leben, seit ich denken kann. Sie lassen mich Ort und Zeit vergessen. Sie führen mich in eine andere Welt, öffnen meinen Blick für Neues und Unbekanntes. Sie sind in meinem Kopf und in meinem Herzen.
Ich lasse Worte sprechen, wecke Ihr Interesse für ferne Orte und Ihre Lust zu reisen. Ich hebe den Teppich an, worunter Unliebsames gekehrt worden ist. Ich lasse Sie in die dunkelsten Winkel so mancher Seele blicken.

Am Anfang war die Liebe zu Büchern, dann die Lust selbst zu schreiben. Oder alle Wege führen nach Rom.

Ich studierte Pharmazie. Wenn schon keine Sprache sollte es etwas Medizinisches sein. In den letzten Studienjahren streckte ich meine Fühler nach der pharmazeutischen Industrie aus. Ich brannte für die wissenschaftliche Arbeit bei der Immuno AG (jetzt Baxter) in Heidelberg. Damals hätte ich mir nie vorstellen können, jemals in einer Apotheke tätig zu sein. Sag niemals nie. Die Übergangslösung wurde zu einem Dauerzustand.
Wissensdurst, Empathie, Organistionstalent und die Kunst des Zuhörens sind wichtige Zutaten für den Apothekerberuf. Manches davon fließt in meine Bücher ein, wie auch die eine oder andere Begegnung. Mein Apothekerberuf inspiriert mein Schreiben.
In der Schule war Deutsch eines meiner Lieblingsfächer. Ich liebte es, Aufsätze zu schreiben. Ich schrieb die längsten Sätze und stand mit dem Komma zum Leidwesen meines Lehrers auf Kriegsfuß. Sehen Sie mir bitte diesen Makel nach. Und ich verschlinge Bücher, seit ich lesen kann.
Irgendwann mit Mitte 30 philosphierte ich mit einer Freundin über den Sinn des Lebens. Wir sprachen darüber, was wir immer tun wollten, aber letztlich nie getan hatten. Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie sind im Beruf gefestigt, Ihr Leben ist auf Schiene, aber irgendetwas fehlt? “Wie war das mit dem Schreiben?”, forumlierte meine Freundin jene Worte, die der Auslöser für alles Weitere waren. Kurz darauf hatte ich ein interessantes Thema gefunden: Schizophrenie! Zu schwierig für eine Anfängerin! Ich wusste nicht wie, wo und womit beginnen, hatte keine Ahnung von der Buchbranche, hatte Bedenken, wie es meine KollegInnen aufnehmen würden, wenn ich es wagte… Zu viele Fragen und keine Antworten.
Besser in kleinen Schritten beginnen, dachte ich mir. Die Idee für ein Reisetagebuch war geboren. Schon zu meiner Studienzeit in Heidelberg hatte ich elendslange Reiseschilderungen nach Hause geschickt. Diese meterlangen Faxe auf Endlospapier erfreuten meine Familie. Mein Stiefvater meinte, wenn das mit der “Apothekerei” nichts werde, könnte ich jederzeit umsatteln. Seine Worte fielen verspätet auf fruchtbaren Boden.

Apotheke, Schreiben, Bücher … Und sonst?

Neben Büchern und der Pharmazie brenne ich fürs Reisen! Am liebsten wäre ich einige Monate pro Jahr unterwegs. Wohin ich gerne reise? Überallhin, wo es schön, friedlich und einigermaßen sauber ist. Müsste ich eine Wahl treffen, fiele meine Entscheidung auf Italien und Frankreich, abgesehen von meiner schönen Heimat Österreich. Und weil ich so gerne nach Italien und Frankreich fahre, habe ich irgendwann begonnen, die Sprachen dieser faszinierenden Länder zu lernen. Wenn ich nicht arbeite, schreibe, reise oder lese, widme ich mich unserem Garten.

Was für Bücher schreibt die schreibende Apothekerin?

Meist handeln sie vom Reisen: An Sehnsuchtsorte oder an tief verborgene Orte der menschlichen Seele. Meine Reiselust findet sich in meinen Büchern wieder, mal als Reisetagebuch, als Reiseerzählung, als Reiseschilderung, als Reiseroman oder Roadnovel. Mich faszinieren psychologische und medizinische Themen, Nischenthemen bzw. unbequeme Themen, die zum Nachdenken anregen.
Mich reizen die Untiefen der Seele, seelische Abgründe, je dunkler desto besser. Ich habe ein Faible für Personen mit schwierigen Schicksalen, die aber mit aller Kraft für ein besseres Leben kämpfen und sich niemals unterkriegen lassen. Deshalb ist mit Ausnahme von Spurensuche. Diagnose Schizophrenie die Erzählstimme meiner Geschichten keinesfalls melancholisch. Es ist mir wichtig, lebensbejahende Bücher ins Leseruniversum zu entsenden. Die Bücher rangieren abseits des Mainstreams. Vom Genre sind sie einzuordnen unter Belletristik, erzählender Prosa, Unterhaltungs- und Gegenwartsliteratur, zeitgenössischer und moderner Literatur. Als Subgenre würde Reiseliteratur oder psychologischer Roman zutreffen.

Buchveröffentlichungen der schreibenden Apothekerin:

Den Anfang machte 2011 Reise quer durch Estland, Lettland und Litauen, ein Reisetagebuch, im Novum Verlag. Dem Buchtitel entsprechend schildere ich meine Eindrücke von den baltischen Staaten. Mein Herzbube lieferte die tollen Fotos für das Cover und das Buchinnere. Dieses Reisebuch ist ideal für Individualreisende, weil unsere Reiseroute direkt übernommen werden kann.
Im Jahr darauf erschien mein erster Roman Alles anders. Auf Umwegen angekommen, wieder im Novum Verlag. Die Schauplätze sind Venedig, das ich sehr gut kenne und immer wieder gerne aufs Neue erkunde, und die Normandie. Dieses Buch ist meine Liebeserklärung an Italien und Frankreich. Fein dosierte Hintergrundinformationen, ein wenig Lokalkolorit, eine gesunde Dosis Gefühl, eine Prise Herzschmerz. Trotzdem ist “Alles anders. Auf Umwegen angekommen” kein Liebesroman. Dass der D-Day im Normandie-Teil eine wesentliche Rolle spielt, hat viele Leser positiv überrascht.
In meinem dritten Buch Spurensuche. Diagnose Schizophrenie, 2016 erschienen im A. Fritz Verlag, griff ich meine ursprüngliche Idee auf und widmete mich erstmalig einem medizinischen Thema: Der Schizophrenie. Bewegt von manchen Schicksalen meiner PatientInnen bzw. KundInnen möchte ich als Sprachrohr für diese oft stigmatisierten Menschen auftreten. Dieser Roman leitet fließend zu einem Sachbuch über, da Informationen in die Handlung eingewoben sind. So bekommt der Leser die Krankheit von jedem nur erdenklichen Blickwinkel ausgeleuchtet. Er erfährt von den Ursachen, den Symptomen, der Prognose, der Therapie der Erkrankung, von veralteten Behandlungsmethoden, der eugenischen Lösung, von den Schwierigkeiten des Patienten, in ein geregeltes Leben hineinzufinden, von den Schwierigkeiten der Familie und vor allem was es heißt, ein Nachkomme eines Schizophrenen zu sein.
Außerdem bekommt der Leser den Ausbruch der Krankheit hautnah mit, ohne vielleicht die ersten Symptome richtig deuten zu können. Neugierig?
Es freute mich, dass ich “Spurensuche. Diagnose Schizophrenie” auf den DGPPN-Kongressen im November 2016 und 2018 in Berlin vorstellen und daraus lesen durfte.
In meinem vierten Buch Dreierblues stechen meine Vorliebe für das Reisen und für psychologische Tiefgänge hervor. “Dreierblues” ist am ehesten in das Genre Roadnovel einzuordnen. Bedingt durch die drei unterschiedlichen Charaktere variiert die Sprachmelodie von gehoben bis zu salopp und flapsig. Der Roman Dreierblues erschien als e-book Ende Dezember 2018 bei Neobooks und im September 2020 bei Tolino, sowie im Februar 2019 als Taschenbuch bei Epubli.
In meinem fünften Buch Nicht ohne meine Schatulle geht es um Kindesmissbrauch, Kindesmisshandlung, Gewalt in der Familie und Kindheitstraumatisierung. Trotz der belastenden Themen hat der Roman eine heitere Erzählstimme, dank Richie mit der losen Klappe aus dem Dreierblues. Der Roman ist als eBook für alle gängigen Reader inkl. Tolino und als Printausgabe erhältlich. Um Aktuelles zu erfahren, abonnieren Sie mich gerne auf Facebook, #schreibendeApothekerin, oder Instagram. Sie finden mich auch auf Twitter.

Warum hat sich die schreibende Apothekerin unter die Selfpublisher begeben?

Wie so mancher Neuling in der Buchszene habe auch ich meine Manuskripte Verlagen angeboten. Es folgten Wochen und Monate des vergeblichen Wartens, des Zauderns und Zweifelns. Es verstrich kostbare Zeit, in der ich mich auf kein neues Projekt konzentrieren konnte. Manchmal breche ich mit den klassischen Genrevorstellungen, was von großen Publikumsverlagen nicht geschätzt wird. Deshalb veröffentlichte ich meine ersten beiden Bücher allen Unkenrufen zum Trotz bei einem Zuschussverlag. Damals steckte die Selfpublisher-Szene noch in den Kinderschuhen. Ich investierte in ein Rundumsorglospaket für Lektorat, Korrektorat, Covererstellung, Drucksatz und Vertrieb. Spurensuche. Diagnose Schizophrenie, mein drittes Buch, kam bei einem Kleinverlag unter. Bingo! Endlich geschafft, dachte ich verfrüht. Wer die Verlagszene kennt, weiß, dass die großen Werbebudgets nur auf etablierte AutorInnen bei den ganz großen Verlagen warten.
Dreierblues und Nicht ohne meine Schatulle veröffentlichte ich im Selfpublishing. Das können Sie sich wie eine One-Woman-Show von der Buchidee bis zum fertigen Buch vorstellen. Mal läuft es holprig, mal wie am Schnürchen. Und selbstverständlich zweifle ich an manchen Tagen. Das gehört zum Autorenleben dazu. Mein Ehrgeiz, laufend besser zu werden, und die Freude am Schreiben treiben mich an. Meine Ansprüche sind hoch und die meiner LeserInnen noch höher.
Sind Sie zufällig BuchbloggerIn, schreiben Sie regelmäßig Rezensionen oder sind Sie lesewütig? Dann kontaktieren Sie mich bitte. ;)

Wo sind die Bücher der schreibenden Apothekerin erhältlich?

Sie können sie bei den bekannten Online-Riesen kaufen, und natürlich in der Buchhandlung Ihres Vertrauens, wo sie, falls sie nicht vorrätig sind, gerne bestellt werden können. Hier eine Übersicht der Online-Shops der österreichischen Buchhandlungen.
Eine Einschränkung gibt es für Alles anders. Auf Umwegen angekommen, welches bei Morawa im Citypark in Graz und bei mir persönlich erworben werden kann.
Wenn Ihnen ein Buch gefallen hat, schreiben Sie bitte eine kurze Buchkritik. Danke, und nochmals danke!

Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung und angenehme Stunden mit meinen Büchern, sowie viele unvergessliche Reisen an Ihre Traumziele.
Alles Liebe, Ihre Barbara Schwarzl, die schreibende und reiselustige Apothekerin