Schön, dass Sie zu mir gefunden haben!
Ich bin Barbara Schwarzl, die schreibende Apothekerin mit unersättlicher Reiselust.

Vorstellungen dieser Art beginnen gerne mit dem Geburtsdatum. Verzeihen Sie mir, dass ich es weglasse. Manchmal werde ich nicht gerne daran erinnert, besonders wenn ich feststelle, dass meine jüngeren Kolleginnen mittlerweile meine Töchter sein könnten.
Bücher waren immer schon meine Leidenschaft. Ich habe sie regelrecht verschlungen. Sie meinen, dann ist es kein Wunder, dass ich zu schreiben begonnen habe? Vielleicht.
Meine Studienwahl fiel auf Pharmazie, weil ich - wenn schon nichts mit Sprachen - etwas Medizinisches betreiben wollte. Die Pharmazie ist meine Heimat und wird sie immer bleiben. Dieses vielseitige Studium mit seinen vielen Disziplinen vermittelte mir breitgefächertes Wissen, das manchmal auch in meine Bücher einfließt.
In den letzten Studienjahren streckte ich meine Fühler nach der pharmazeutischen Industrie aus. Bei der Immuno AG (jetzt Baxter) in Heidelberg wurde ich fündig. Wissenschaftlich zu arbeiten, begeisterte mich. Meine Zeit in Heidelberg war arbeitsintensiv, interessant und stürmisch zugleich. Damals hätte ich mir nie vorstellen können, jemals in einer Apotheke zu arbeiten. Sag niemals nie, gilt auch für mich. Weil der Stellenmarkt kein Wunschkonzert ist, heuerte ich erstmals in einer Apotheke an. Was anfangs als Übergangslösung gedacht war, wurde zu einem Dauerzustand.
Meine Arbeit an der Tara, wie wir unser Verkaufspult nennen, lehrte mich, zwischen den Zeilen zu hören, nachzufragen und natürlich aufmerksam zuzuhören. Aus diesen Gesprächen fliest der eine oder andere Aspekt in meine schriftstellerische Tätigkeit ein. Mein Apothekerberuf inspiriert mein Schreiben.

Neben Büchern und der Pharmazie brenne ich fürs Reisen! Am liebsten wäre ich einige Monate pro Jahr unterwegs. Vielleicht gelingt mir das als Rentnerin. Wohin ich gerne reise? Überallhin, wo es schön, friedlich und einigermaßen sauber ist. Müsste ich eine Wahl treffen, fiele meine Entscheidung auf Italien und Frankreich, abgesehen von meiner schönen Heimat Österreich. Und weil ich so gerne nach Italien und Frankreich fahre, habe ich irgendwann begonnen, die Sprachen dieser faszinierenden Länder zu lernen. Wenn ich nicht arbeite, schreibe, reise oder lese, widme ich mich unserem Garten, den ich zur Freude meines Herzbuben immer schöner gestalte.

Was ist nun mit dem Schreiben?
Deutsch war in der Schule eines meiner Lieblingsfächer. Ich habe es geliebt, Aufsätze zu schreiben. Ich schrieb die längsten Sätze und stand mit dem Komma zum Leidwesen meines Lehrers auf Kriegsfuß. Sehen Sie mir diesen Makel bitte nach.
Ich war vielleicht Mitte 30, als ich mit einer Freundin in einem Café saß. Wir philosphierten über den Sinn des Lebens und sprachen darüber, was wir immer tun wollten, aber letztlich nie getan hatten. “Wie war das mit dem Schreiben?”, fragte sie mich. Zuhause hatte ich auf einmal eine Idee für ein Thema: Schizophrenie! Zu schwierig für eine Anfängerin! Ich wusste nicht wie, wo und womit beginnen, hatte keine Ahnung von der Buchbranche, hatte Bedenken, wie es meine Kollegen aufnehmen würden, wenn ich es wagte… Zu viele Fragen und keine Antworten.
In einem Schreibratgeber las ich die Empfehlung, mit Kurzgeschichten zu beginnen. Flaute!
Dann hatte ich es! Die Idee für ein Reisetagebuch war geboren. Schon zu meiner Studienzeit in Heidelberg hatte ich elendslange Reiseschilderungen nach Hause geschickt. Diese meterlangen Faxe auf Endlospapier erfreuten meine Familie. Mein Stiefvater meinte, wenn das mit der “Apothekerei” nichts werden sollte, könnte ich jederzeit umsatteln. Seine Worte fielen auf fruchtbaren Boden.

Mein Erstling war geboren: Reise quer durch Estland, Lettland und Litauen, ein Reisetagebuch, 2011 im Novum Verlag erschienen. Dem Buchtitel entsprechend schildere ich meine Eindrücke von den baltischen Ländern. Mein Herzbube lieferte die tollen Fotos für das Cover und das Buchinnere. Dieses Reisebuch ist ideal für Individualreisende, weil unsere Reiseroute direkt übernommen werden kann.

Im Jahr darauf erschien mein erster Roman Alles anders. Auf Umwegen angekommen, wieder im Novum Verlag. Die Schauplätze sind Venedig, das ich sehr gut kenne und immer wieder gerne aufs Neue erkunde, und die Normandie. Dieses Buch ist meine Liebeserklärung an Italien und Frankreich.
Fein dosierte Hintergrundinformationen, ein wenig Lokalkolorit, eine gesunde Dosis Gefühl, eine Prise Herzschmerz. Trotzdem ist “Alles anders. Auf Umwegen angekommen” kein reiner Liebesroman.
Dass der D-Day im Normandie-Teil eine wesentliche Rolle spielt, hat viele Leser positiv überrascht. Was wäre die Normandie heute auch ohne den D-Day?

In meinem dritten Buch Spurensuche. Diagnose Schizophrenie (2016), erschienen im A. Fritz Verlag, griff ich meine ursprüngliche Idee auf und widmete mich erstmalig einem medizinischen Thema: Der Schizophrenie. Bewegt von manchen Schicksalen meiner Patienten bzw. Kunden möchte ich als Sprachrohr für diese oft stigmatisierten Menschen auftreten.
Dieser Roman leitet fließend zu einem Sachbuch über, da Informationen in die Handlung eingewoben sind. So bekommt der Leser die Krankheit von jedem nur erdenklichen Blickwinkel ausgeleuchtet. Er erfährt von den Ursachen, den Symptomen, der Prognose, der Therapie der Erkrankung, von veralteten Behandlungsmethoden, der eugenischen Lösung, von den Schwierigkeiten des Patienten, in ein geregeltes Leben hineinzufinden, von den Schwierigkeiten der Familie und vor allem was es heißt, ein Nachkomme eines Schizophrenen zu sein.
Außerdem bekommt der Leser den Ausbruch der Krankheit hautnah mit, ohne vielleicht die ersten Symptome richtig deuten zu können. Neugierig?
Es freut mich, dass ich “Spurensuche. Diagnose Schizophrenie” auf den DGPPN-Kongressen im November 2016 und 2018 in Berlin vorstellen und daraus lesen durfte.

In meinem vierten Buch Dreierblues stechen meine Vorliebe für das Reisen und für psychologische Tiefgänge hervor. “Dreierblues” ist sicher mein bisher pfiffigstes Buch und ist am ehesten in das Genre Roadnovel einzuordnen. Bedingt durch die drei unterschiedlichen Charaktere variiert die Sprachmelodie von gehoben bis zu salopp und flapsig.
Der Roman “Dreierblues” erschien Ende Dezember 2018 bei Neobooks und im Februar 2019 als Taschenbuch bei Epubli.

Mit meinem fünften Buch befinde ich mich gerade in der Endphase. Vorerst verrate ich nur so viel, dass es ein Roman wird, der stellenweise sicher unter die Haut gehen wird. Mit der Veröffentlichung sollte es 2020 klappen. Ich werde Sie rechtzeitig an dieser Stelle informieren. Folgen Sie mir bitte auch auf Facebook.

Meine Bücher können Sie bei den bekannten Online-Riesen kaufen, und natürlich in der Buchhandlung Ihres Vertrauens, wo sie, falls nicht vorrätig, gerne bestellt werden können. Hier eine Übersicht der Online-Shops der österreichischen Buchhandlungen.

Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung und angenehme Stunden mit meinen Büchern, sowie sehr viele unvergessliche Reisen an Ihre Traumziele. Zu Covid-19-Zeiten müssen wir alle unsere Ziele vorerst enger fassen. Bald können wir hoffentlich zu unserer gewohnten Reisefreiheit zurückkehren. Bleiben Sie gesund!
Alles Liebe, Ihre Barbara Schwarzl, die schreibende und reiselustige Apothekerin