
Kopfreisen an Sehnsuchtsorte und in die Untiefen der menschlichen Seele
Ich bin Barbara Schwarzl, Apothekerin und Autorin von Reisebüchern, psychologischen Romanen, Kurzgeschichten und Blogartikeln. Meine Texte regen an, die Welt, sich selbst und das Wunder Mensch neu zu entdecken.
Als Gesundheitsexpertin liegt mein Fokus auf körperlichem und seelischem Wohlbefinden.
Als Autorin gebe ich Menschen am Rand der Gesellschaft eine Stimme. Ich habe eine Vorliebe für Figuren, denen das Schicksal übel mitspielt. Sie stürzen, aber sie kämpfen sich mit eiserner Stärke wieder nach oben. Mit meinen Geschichten möchte ich das Verständnis für die mentale Gesundheit fördern und mit meinen Reisebüchern mache ich Lust auf das Reisen.
Wo Licht ist, ist auch Schatten. So facettenreich das Leben ist, ist auch die Welt der Bücher. Meine Palette reicht von menschlichen Abgründen, von Geschichten, die das Leben geschrieben haben könnte, bis zu realen Sehnsuchtsorten.
Buchstaben formen sich zu Wörtern und Wörter zu Geschichten.
Seit ich denken kann, sind Bücher mein Leben. Sie öffnen meinen Blick für Neues und Unbekanntes. Sie sind in meinem Kopf und in meinem Herzen.
Ich lasse Worte sprechen und manchmal auch Blumen. Ich bringe Ihnen gerne ferne Orte näher, um Ihre Reiselust zu wecken. Ich animiere Sie, mit mir unter den Teppich oder in die dunkelsten Winkel so mancher Seele zu blicken. Sind Sie bereit?
Was ich kann, glaube, mag oder nicht mag nicht und mir wünsche
○ Ich liebe das Reisen und davon zu erzählen. Wenn ich einmal anfange, bin ich nicht mehr zu halten. Reisen ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Es erweitert den Horizont und bereichert das Leben.
○ Dank meines fotografischen Gedächtnisses kann ich mich gut orientieren und Routen in Gedanken wieder nachgehen. Das ist beim Schreiben von Reisebüchern sehr hilfreich.
○ Mein Apothekerberuf hilft mir, komplexes Wissen kompakt und in verständlicher Sprache zu vermitteln.
○ Bücher sind geistige Nahrung. Ohne sie würde ich wie eine Pflanze ohne Wasser verkümmern. Ich mag keine honigsüßen Geschichten, die mit dem wirklichen Leben nichts zu tun haben. Ich liebe Bücher, die mein Herz und meinen Verstand rühren, die mich zum Denken anregen, die mich inspirieren und mir ganz nebenbei wertvolle Informationen liefern. Diesen Ansprüchen versuche ich auch als Autorin gerecht zu werden.
○ Ich halte nichts vom Schönreden. Es ist bitter, aber die Zahl von psychisch Erkrankten steigt sukzessive, quer durch alle Bevölkerungsschichten hindurch. Deswegen setze ich mich für dieses Thema ein. Unerbittlich und immer wieder.
○ Ich suche nicht nach Themen, denn sie finden mich. Ich bin eine empathische Zuhörerin und Menschen vertrauen mir manchmal unglaubliche Lebensgeschichten an, die mich zu fiktiven Geschichten inspirieren.
○ Ich lehne Ungerechtigkeit und Vorverurteilung ab. Deswegen setze ich mich mit meinen Texten leidenschaftlich gegen Stigmatisierung ein.
○ Ich wünsche mir, dass die Welt irgendwann eine bessere wird, in der psychisch kranke Menschen nicht mehr stigmatisiert werden oder sich für ihre Krankheiten schämen müssen. Ich träume davon, dass eine psychische Erkrankung irgendwann so normal wie ein Knochenbruch oder ein Infekt ist.
Meine Lieblingsmottos
○ In der Ruhe liegt die Kraft.
○ Vorbeugen ist besser als heilen.
○ Reise vor dem Sterben, sonst reisen deine Erben.
○ Lasst uns ohne Vorurteil urteilen. (Immanuel Kant)
Kopfreisen an Sehnsuchtsorte und in die Untiefen der menschlichen Seele – Was mir dieser Claim bedeutet
Reisen ist für mich so wichtig wie atmen. Ohne Bücher würde ich geistig verhungern. Kopfreisen sind Reisen im Kopf.
Die ersten Reiseberichte schrieb ich auf Ansichtskarten. Es folgte die Ära der Faxe auf Endlospapier, dann ultralange SMS gefolgt von Mails. Das Schreiben von Reisebüchern ergab sich beinahe von selbst.
Irgendwann grätschte sich mein Interesse für die menschliche Psyche dazwischen. Menschen begannen sich mir anzuvertrauen. Der Blick in ihre Abgründe erschütterte mich. Ihre Traumata nahmen mich gefangen. Ihr Leid und ihre Ausgrenzung erschreckten mich. In meinen Romanen gebe ich diesen Menschen eine Stimme.
Je nach Stimmung reise ich schreibend an Sehnsuchtsorte oder in die Untiefen der Seele. So facettenreich wie meine Bücher ist auch das Leben.
Fun-Facts über Barbara Schwarzl, die schreibende Apothekerin
○ Ich bin keine Naschkatze, aber bei Crème brûlée und bei Panna cotta werde ich schwach.
○ In meinem riesigen Gewürzregal sind alle Gläser alphabetisch geordnet. Wehe, wenn die Etiketten nicht nach vorne gedreht sind. Ordnung muss sein. Das weiß die Apothekerin und die lässt sich bei mir auch zuhause nicht leugnen.
○ Hilfe, ich bin ein Pflanzen-Messie! Wenn ich meine Lieblingsgärtnerei besuche, werfe ich alle Vorsätze über Bord. Und dann beginnt das Knobeln, wo im Garten ich noch ein freies Plätzchen finden kann.
○ Italienisch habe ich nicht etwa wegen meiner Liebe zu Italien zu lernen begonnen, sondern wegen Eros Ramazzottis Liedern. Ich war 17 Jahre jung und er begann gerade seine internationale Karriere. „Adesso tu“ war Liebe auf den ersten Ton. Ich liebe diese melodische Sprache. Mit den Liedtexten im Ohr nahm waren grammatikalische Hürden ein Klacks.
○ Ich habe Angst vor Spinnen, nicht aber vor größeren Tieren, wie zum Beispiel Pferden.
○ Falls mich irgendjemand einmal irgendwo einschließen möchte, dann in einer riesigen Bibliothek bitte schön.
Von der Bücherliebe zur Autorin
Ich schrieb schon immer gerne. Das unterscheidet mich nicht von anderen AutorInnen.
Meine Spezialität waren Reiseberichte. Als ich in Heidelberg bei der Immuno AG (jetzt Baxter) an meiner Diplomarbeit arbeitete, erkundete ich am Wochenende Süddeutschland. Ebenso regelmäßig notierte ich meine Reiseschilderungen und faxte sie nach Österreich. In Graz fieberten meine Eltern meinen wöchentlichen Berichten entgegen. Jede Woche erhielten sie einen Meter langen Bericht auf Endlospapier.
Dann passierte lange nichts.
Irgendwann mit Mitte 30 philosophierte ich mit einer Freundin über den Sinn des Lebens. Wir sprachen darüber, was wir immer tun wollten, aber letztlich nie getan hatten. Kennen Sie das? Sie sind im Beruf gefestigt, Ihr Leben ist auf Schiene, aber irgendetwas fehlt?
“Wie war das mit dem Schreiben?”, fragte meine Freundin.
Das war der Auslöser. Die Blockaden lösten sich, die Gedanken kamen in Fluss und ein erstes Thema tat sich auf: Schizophrenie!
Ein zu anspruchsvolles Thema für den Start. Deswegen begann ich mit Erprobtem, nämlich mit Reisebeschreibungen.
Wohin ich gerne reise? Überallhin, wo es schön, friedlich und einigermaßen sauber ist. Müsste ich eine Wahl treffen, fiele meine Entscheidung auf Italien und Frankreich, abgesehen von meiner schönen Heimat Österreich. Und weil ich so gerne nach Italien und Frankreich fahre, habe ich irgendwann begonnen, die Sprachen dieser faszinierenden Länder zu lernen.
Veröffentlichungen von Barbara Schwarzl, der schreibenden Apothekerin
Bücher
■ Reise quer durch Estland, Lettland und Litauen, ein bebildertes Reisetagebuch
■ Alles anders. Auf Umwegen angekommen, ein Reiseroman über Venedig und die Normandie. Aktuell sind Restexemplare nur bei Morawa im Citypark erhältlich.
■ Spurensuche. Diagnose Schizophrenie, ein Hybridbuch aus Roman und Sachbuch über Schizophrenie
■ Dreierblues, ein Reise- oder Freundschaftsroman, der von einem Roadtrip durch die Dominikanische Republik erzählt, also eine Roadnovel
■ Nicht ohne meine Schatulle, ein Roman über Kindesmissbrauch, Kindesmisshandlung, Gewalt in der Familie und Kindheitstraumatisierung
Kurzgeschichten
■ “Ich drehe am Rad der Zeit”, “Hilfe, ich bin ein Pflanzen-Messie!”, “Blick auf den Canal Grande” im Papierfresserchen Verlag
■ “Unterdrückter freier Wille”, “Zeitreise in die Vergangenheit”, “Bittere Momente” online im #kkl Kunst-Kultur-Literatur-Magazin
■ “Stakkato der Veränderungen” in der Corona Anthologie II, Hrsg. Thomas Schafferer
Blogartikel
■ Vitamine, Lavendel & Co gegen den Winterblues und Coronablues
■ Seele in Not - Krisentelefon
■ Hilfe bei Gewalt in der Familie
■ Gärtnernd zu mehr Wohlbefinden - 11 Vorteile der Gartenarbeit für die Gesundheit
■ Gärten in Venedig - Grüne Paradiese und Oasen der Ruhe
■ Herbstblues ade - 17 Tipps für eine Zeit ohne den leidigen Blues
■ Sorgen und Angst fressen die Seele auf - Tipps für mehr Zuversicht
Appetit auf mehr Persönliches und Updates aus der Schreibstube?
In meinen Jahresrückblicken:
• Reif für die Insel
• Im Bann der Mitternachtssonne
• In der Ruhe liegt die Kraft
In den Sozialen Medien:
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Barbara Schwarzl: Ausbildung und Biographie

Schon als Pharmaziestudentin an der Karl-Franzens-Universität lernte Barbara Schwarzl die langen Wege der Arzneimittel kennen:
Sie verpackte Infusionsflaschen am Fließband bei Leopold Pharma (heute Fresenius), füllte die Lieferkisten für Grazer Apotheken bei Herba-Chemosan und arbeitete als Ferialpraktikantin in einer Apotheke. Als Diplomandin tauchte sie in die Welt der Wissenschaft ein und forschte am Thema Lp(a) bei der IMMUNO (jetzt Baxter) in Heidelberg. Damals kannte kaum jemand dieses Lipoprotein, das so wie LDL ein kardiovaskulärer Risikofaktor ist.
Seit Beendigung des Pharmaziestudiums arbeitete sie in verschiedensten öffentlichen Apotheken, in der Stadt wie auch am Land.
Diese vielen Stationen ihrer Laufbahn brachten ihr viel Erfahrung ein.
Sie ist Apothekerin aus Leidenschaft und bildet sich regelmäßig fort, um ihre KundInnen jederzeit optimal beraten zu können: in ihrer Stammapotheke in einem Einkaufszentrum und in Apotheken, wo sie zusätzlich Vertretungen macht.
Mit dem Reisebuch Reise quer durch Estland, Lettland und Litauen startete sie 2011 ihre Tätigkeit als Autorin. Alles anders. Auf Umwegen angekommen folgte kurz darauf.
In Spurensuche. Diagnose Schizophrenie widmete sie sich zum ersten Mal einem medizinischen Thema. Seither setzt sie sich dafür ein, dass psychisch kranke Personen nicht stigmatisiert werden.
2016 und 2018 las sie am renommierten DGPPN-Kongress in Berlin aus diesem Hybridbuch (aus Roman und Sachbuch).
2018 veröffentlichte sie Dreierblues und 2021 Nicht ohne meine Schatulle. Außerdem nimmt sie mit Kurzgeschichten an Ausschreibungen teil.
2017 startete sie mit ihrer Homepage. Seit 2021 schreibt sie Blogartikel über buchrelevante Themen, sowie über die Themen Wohlbefinden, mentale Gesundheit, Gärtnern und Reisen.
Seit 2023 ist sie ehrenamtlich für die Österreichische Apothekerkammer Steiermark als Medienapothekerin tätig. Ihre kurzen Artikel werden in der Gesundheitsbeilage der Kleinen Zeitung veröffentlicht.
Sie brennt für die Pharmazie, für Antistigma und das Reisen.
Barbara Schwarzl lebt und arbeitet in Graz.