Im Herbst fällt mit den Blättern die Stimmung. Deshalb fürchten Sie sich vor dem leidigen Blues? Das brauchen Sie nicht. Es gibt einen Weg aus der Abwärtsspirale von Antriebslosigkeit, Melancholie und Stimmungsschwankungen. Diesmal schlagen Sie dem Herbstblues ein Schnippchen! Vielleicht zeigen Sie ihm sogar die lange Nase? Mit meinen Tipps gegen den leidigen Blues können Sie gut in den Frühling kommen. Ich bin Barbara Schwarzl, die schreibende Apothekerin. Ich setze auf Prävention, denn vorbeugen ist bekanntlich besser als heilen.


Sightseeing ist anstrengend, besonders in Venedig. Nur kurz in einem grünen Paradies, in einer Oase der Ruhe entspannen und die Seele baumeln lassen? Dieser Wunsch ist erfüllbar, denn auch in Venedig gibt es Gärten. Viele liegen verborgen hinter Palastmauern. Einige geheime Gärten können Sie in exklusiven Führungen besichtigen, andere wiederum als MuseumsbesucherIn oder Hotelgast. In diesem Blogartikel stelle ich Ihnen weniger verborgene Gärten und öffentliche Parks in Venedig vor. Wetten, dass Sie an dem einen oder anderen schon einmal vorbeigegangen sind??

Früher galten Schrebergärten als spießig. Heute sind die Wartelisten dafür ellenlang. Gärtnern und zurück zur Natur liegen im Trend. Natürlich der Umwelt zuliebe. Aber was soll Gartenarbeit bitte schön mit der Gesundheit zu tun haben? Wenn Sie sich dabei das Kreuz verreißen, kann das nicht gesund sein, sagen Sie sich vermutlich. Das Grün mit kräftigen Farbtupfern ist schön für das Auge. Deswegen soll es gut für die Seele sein? Die grüne Oase als Rückzugsort vom stressigen Alltag, als Seelenschmeichler, als Burnout Prophylaxe, als Ort des Glücks? In diesem Blogartikel nenne ich Ihnen 11 Vorteile der Gartenarbeit für Ihre Gesundheit. Im Frühling ist der ideale Zeitpunkt, um damit zu beginnen. Sie haben keinen Garten? Viele Pflanzen eignen sich durchaus für Balkon und Terrasse. Ich habe auch einmal klein begonnen und laufend Lust auf mehr bekommen.

Wumms! Seine Faust trifft Sie. Fester und immer fester. Manchmal schlägt er sogar die Kinder. Wenn er nur tobt, droht und schreit, ist es ein besserer Tag. Sie haben Angst vor ihm. Angst vor Ihrem eigenen Mann. Neulich musterte Sie die Nachbarin. Sie wüsste, wohin sich Frauen wenden könnten, um Hilfe bei Gewalt in der Familie zu erhalten. Am liebsten hätten Sie nach der Adresse gefragt. Aus Angst, alles nur noch schlimmer zu machen, aus Angst, dass er Ihnen die Kinder wegnehmen könnte, taten Sie es nicht. Sie sitzen in der Falle.
Sie schämen sich: für ihn und sich selbst. Sie reden sich ein, dass er es nicht so meint, dass wieder alles besser werden wird. Sie rücken die dunkle Sonnenbrille zurecht, hinter der Sie das blaue Auge an diesem trüben Tag verstecken. Als die Haustür hinter Ihnen zufällt, flackert ein Gefühl von Freiheit auf. Ihr Zuhause ist längst zu Ihrem Gefängnis geworden.
Seit Monaten lesen Sie wie ich auf Supermarktbelegen: „Häusliche Gewalt? Wir bieten Hilfe.“ Das stimmt Sie nachdenklich. Ebenso die Tatsache, dass seine Gewaltausbrüche immer heftiger werden und dass von immer mehr Frauenmorden in Österreich die Rede ist. Ihre innere Stimme warnt Sie, etwas zu unternehmen. Sie sollten Hilfe annehmen, wenn Sie nicht als Zahl Eingang finden wollen in die Statistik für Femizide. Bitte unternehmen Sie etwas, bevor es zu spät ist.

Früher konnte Sie nichts aus der Fassung bringen. Sie strahlten mit der Sonne um die Wette. Aber jetzt droht Sie eine dunkle Wolke zu erdrücken und versetzt Sie in eine Weltuntergangsstimmung. Sie fühlen sich deprimiert, traurig, weinerlich. Sie sind gereizt. Ihre Gedanken drehen sich im Kreis. Sie blicken sorgenvoll in die Zukunft. Psychische Probleme sollen das sein? So ein Blödsinn! Das haben die anderen, aber doch nicht Sie! Vielleicht sind nur die Nerven überstrapaziert, denn es war viel los in letzter Zeit. Reden sollen Sie? So ein Quatsch! Wie es in Ihnen aussieht, geht niemanden etwas an? Das ewige „Nimm es nicht so schwer“ können Sie nicht mehr ertragen? Ich will nicht mehr, ein Gedanke, der sich immer mehr festzusetzen droht. Plötzlich versetzt Sie Weihnachten und der nahende Jahreswechsel in einen psychischen Ausnahmezustand. Sie fühlen sich einsam. Liebe Menschen fehlen. Sie erinnern sich nostalgisch zurück an eine bessere Zeit, als alles noch gut, als alles noch im Lot war. Ihre Seele weint. Unaufhaltsam und heftig.
Dass immer mehr Seelen in Not sind, ist sicher ein schwacher Trost. Diese nicht enden wollende Pandemie bringt jede/jeden von uns an ihre/seine Grenzen. Gründe für seelische Probleme gibt es zuhauf: Sorgen um die Existenz, ums nackte Überleben; Partnerschaftsprobleme; Lockdowns, unüberschaubare Regeln, Reisebeschränkungen; das Reizthema Corona, das mittlerweile sogar Familien spaltet; Krankheits- oder gar Todesfälle in der Familie, Long-Covid; Überlastung in den systemrelevanten Berufen. Zu viel Belastung, zu viel Negatives, zu wenige Lichtblicke, zu wenig Positives, zu wenig Perspektive. Kein Wunder, dass psychische Erkrankungen rasant zunehmen. Die Pandemie führt uns schmerzhaft vor Augen, dass es jederzeit jede oder jeden von uns treffen kann. Psychische Erkrankungen bereiten Angst vor Ausgrenzung. Deswegen ist es so schwierig, sich psychische Probleme einzugestehen.